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Rettungsdienstschulen der Hilforganisationen vereinheitlichen die Lehraussagen
Die Rettungsdienstschulen der Hilfsorganisationen in Niedersachsen haben ihre Lehraussagen vereinheitlicht. Die DRK Schule in Goslar, die Johanniter-Akademie Bildungsinstitut Hannover und das Malteser Schulungszentrum Nellinghof haben sich zunächst in den Bereichen Reanimation Erwachsener und Traumaversorgung die Lehraussagen aufeinander abgestimmt.
Im Bereich der erweiterten Reanimation Erwachsener favorisieren die Schulen, dass die Beatmungen direkt über einen Larynxtubus erfolgen, Maskenbeatmungen sollen vermieden werden. Für den i.v.-Zugang, im Rahmen der Reanimation, sollten zur Applikation der Medikamente maximal zwei Versuche in 90 Sekunden unternommen werden. Gelingt dieser nicht, soll ein intraossärer Zugang – nach Maßgabe des ärztlichen Leiters - durch das Rettungsteam gelegt werden.
Die Traumaversorgung unterrichten die drei Schulen nach dem Standard von ITLS. Es werden umfassende und international anerkannte Vorgehensweisen in der optimalen Versorgung verletzter Personen vermittelt.
Damit setzen die Schulen auch weiterhin Maßstäbe in der Qualität und Abstimmung des Unterrichts, aber auch in der späteren Versorgung von Notfallpatienten durch deren Absolventen. |